Around the USA

Countdown to Christmas …

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America the Beautiful – Yosemite National Park

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Der „Yosemite Grant“, unterzeichnet von Präsident Abraham Lincoln, stellte Teile des heutigen Parks bereits 1864 unter den Schutz des Staates Kalifornien. Diese Entscheidung ebnete den Weg für das spätere Nationalpark-System. Dem Naturschützer John Muir ging das nicht weit genug. Er überzeugte den späteren Präsident Roosevelt während eines Camping-Ausflugs nach Yosemite den Schutz auszuweiten, und das gesamte Gebiet in der Sierra Nevada zum Nationalpark zu erklären. Mit Erfolg. Yosemite wurde als dritter Nationalpark der USA (nach Yellowstone und Sequoia) unter den Schutz des Bundes gestellt.

„This grand show is eternal“, hat John Muir über Yosemite gesagt. Das ist sie, hoffentlich. Angesichts der überwältigenden Natur, die sich vor einem hier ausbreitet, wird man selbst sehr klein und demütig. Und es wird einem wieder einmal mehr bewusst, wie wertvoll diese fantastische Natur ist. Und wie wesentlich es ist, diese großen und verletzlichen Ökosystem der Erde zu schützen und für nachfolgende Generationen zu bewahren.

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„As long as I live, I’ll hear waterfalls and birds and waterfalls sing. I’ll interpret the rocks, learn the language of flood, storm and the avalanche. I’ll acquaint myself with the glaciers and wild gardens, and get as near the heart of the world as I can.“ John Muir

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Love conquers all

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LOVE by Laura Kimpton and Jeff Schomberg

„The ‚LOVE‘ sculpture has become a symbol of hope in Sonoma County“, sagte die Inhaberin der „Paradise Ridge Winery“ im Sonoma Valley in einem Interview. Das Weingut wurde während der schlimmen Waldbrände im Oktober diesen Jahres zum Teil zerstört. Drei Monate zuvor hatten wir das Weingut mit seinem Skulpturengarten, den die Familie über viele Jahre zwischen den Weinhängen angelegt hat, besucht.

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Ironischerweise stammen viele der Skulpturen vom „Burning Man“ Festival, das einmal im Jahr in der temporär errichteten Stadt „Black Rock City“ in der Wüste Nevadas stattfindet. Acht Tage lang feiern dort inzwischen 70.000 Menschen eine große Party und sich selbst. In schrillen Kostümen tanzen die Teilnehmer dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang entgegen. Sie lassen sich inspirieren von der spirituellen Atmosphäre mitten in der Wüste. Für viele ein Selbstfindung-Trip. Über diesem surrealen Gemeinschafts-Spektakel lodern die Flammen der Stahl-Skulptur „Burning Man“. Daneben gibt es unzählige weitere phantastische, surreale Skulpturen, die sogenannten „Art Cars“. Sie sind auf Räder gebaut und laden die Teilnehmer zu einer Reise durch die Wüste und zu sich selbst ein. Atemberaubender Höhepunkt dieses für viele „life changing“ Events ist das „Abbrennen“ sämtlicher Kunstinstallationen am letzten Tag.

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„The Temple of Remembrance“ (David Best, 2013)

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P.S. Mehr Installationen vom „Burning Man“ Festivals gibt es bei „google Bilder“ … ich kann mich da gar nicht satt sehen.

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The Fish! Philosophy

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Ich habe es erst geschnallt, als ich an einem der Fischstände am berühmten „Pike Market Place“ in Seattle zuschaute, wie die Fische durch die Luft flogen. Ah!!!! Richtig! Hier haben sich die Autoren der Fish! Philosophy 1998 inspirieren lassen. Die ungewöhnlich motivierten und gut gelaunten Fischverkäufer brachten sie auf die Idee, hieraus ein Motivations-Konzept für Mitarbeiter in Unternehmen abzuleiten. Der Ansatz, dass die eigene Einstellung entscheidend dafür ist, wie viel Freude man an der täglichen Arbeit hat, war zwar auch damals schon nicht neu. Aber über das lebendige Beispiel der Fischerverkäufer transportiert,  lässt es sich sehr unterhaltsam und einprägsam präsentieren. Die einfache Botschaft: Man hat so viel Freude am Arbeitsplatz, wie man sich selbst macht. Und diese positive Energie strahlt auch auf andere ab. Das haben die Fischerverkäufer am Pike Market Place in Seattle zu ihrer Maxime erhoben. Ihre Arbeit ist ein Knochenjob. Aber sie haben sich entschieden, alles, was sie ohnehin tun müssen, mit Freude zu tun. Nicht nur sie, auch die Kunden haben riesigen Spaß an der täglichen Show auf dem Fischmarkt. Das Buch habe ich vor vielen Jahren gelesen. In Seattle wurde es dann sehr lebendig … als es bei mir endlich klick gemacht hatte.

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„Elvis Honeymoon Hideaway“ – Palm Springs 

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In Palm Springs erholen sich seit den 1930er Jahren Hollywood Stars und Sternchen vom anstrengenden Filmgeschäft in Los Angeles. In der „The Movie Colony“ besaßen Celebrities wie Marilyn Monroe, Frank Sinatra und Cary Grant zwischen 1930 und 1960 Häuser. Der vorherrschende Architekturstil in Palm Springs ist „Mid-Century Modern“. Unterhalb der Ausläufer der San Jacinto Mountains, mit fantastischen Panoramablick auf die Santa Rosa Mountains und das Coachella Valley hat auch Elvis Presley das sonnige Leben in der Wüstenstadt genossen. Nach der Hochzeit mit Priscilla in Las Vega hat er seine Braut, den „Hawaiin Wedding Song“ aus dem Film Blue Hawaii singend, die Treppen zum „Honeymoon Hideaway“ hinaufgetragen. Neun Monate nach den ausgedehnten Flitterwochen in Palm Springs wurde Tochter Lisa geboren. 😉

 

 

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„If you’re going to San Francisco,
be sure to wear some flowers in your hair.“
Scott McKenzie

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Gestern war Winter, heute ist Sommer! Zumindest hier im Blog. Summer of Love. Mit einer Blume im Haar auf den Spuren der Blumenkinder. Die im August 1967 aus aller Welt nach „Haight-Ashbury“ strömten, und den Stadtteil am Golden Gate Park zum Epizentrum der Hippie-Bewegung machten. Mit ihrer Sehnsucht nach einem einfachen Leben, freier Liebe, nach Gemeinschaft, Frieden und künstlerischer Freiheit. Ein Gegenentwurf zum bürgerlichen Leben ihrer Eltern. Die Suche nach neuen Formen der visuellen Kommunikation drückte sich in psychedelisch wirkenden Motiven für Konzert- und Veranstaltungsposter aus. Ok, der Konsum von Marijuana und LSD mögen auch ihren Teil dazu beigetragen haben. Vorübergehend bildeten sich in Haight-Ashbury offene Wohngemeinschaften. Viele bekannte Künstler, Musiker und Schriftsteller waren Teil der Bewegung.

Auch heute noch ist Haight-Ashbury ein lebendiger, unangepasster Stadtteil. Straßenmusiker, Hare Krishna Anhänger, Freaks, Neugierige aus aller Welt prägen das bunte Straßenbild. Bei „Love on Haight“ gibt es schrille Batik-Klamotten, bei „Hippie Thai“ makrobiotisches Essen. Farbenfrohe Wandbilder halten die Erinnerung an den Sommer der Liebe wach. Irgendwie wabert der Geist des „Summer of Love“ über ganz San Francisco. Farbenfroh, kreativ, offen, unkonventionell.

Die Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum im „De Young Museum“ im angrenzenden Golden Gate Park zog so manches ehemalige Blumenkind an. Wir hörten das ein oder andere „Weißt du noch?“ „Ja, so war das damals.“ … Damals, als ich im August 1967 das Licht der Welt erblickte. Mein persönlicher „Summer of Love“. 😉

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Dreaming of a White Christmas?

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Palm Springs in der kalifornischen Wüste morgens um 7: Frühstück unter Palmen. 2 Stunden später und knapp 3000 Meter höher: „Walking in a Winter Wonderland“. Am Neujahrsmorgen 2017 bringt uns die „Aerial Tramway (Achtung amerikanischer Superlativ: die längste Seilbahn der Welt … in einem Stück!) ganz unerwartet in eine glitzernde Winterlandschaft. Auf dem Mount San Jacinto hatte es in der Silvesternacht geschneit. Frischer Schnee für einen frischen Start ins neue Jahr. Wir haben uns erst mal kräftig die Augen gerieben, als wir aus der Gondel hinein in die weiße Pracht gestolpert sind. So unwirklich war das. Schneemänner, Daunenjacken, Schlitten fahrende Kinder, Langlaufverleih. Am Nachmittag dann wieder Szenenwechsel. Immer noch leise „Walking in a Winter Wonderland“ summend, springen wir in den Pool. War doch alles nur ein Traum … oder? 

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Seattle’s Gum Wall

Gäste, die in der Schlange auf Einlass ins „Post Alley Market Theatre“ in Seattle warteten, haben mit einigen achtlos an die Wand geklebten Kaugummis die „Gum Wall“ in den 1990er Jahren begonnen. Das daraus ein riesiges, farbenfrohes und ungewöhnliches Kunstobjekt werden würde, haben sie wohl nicht geahnt. Zum unkonventionellen Charme von Seattle passt es. Trotzdem sie ein wenig versteckt in einer Gasse hinter dem berühmten „Pike Place Market“ liegt, zieht die Gum Wall täglich viele Neugierige an. Im Laufe der Jahre hat sie sich immer weiter ausgedehnt. Klar, wir haben auf dem Weg dorthin auch erst mal Kaugummi gekauft, um unsere Spuren zu hinterlassen. Im Herbst 2015 wurde die Wand von der Marktverwaltung nach über 20 Jahren erstmalig gereinigt. Vergeblich. Einheimische und Touristen begannen gleich darauf mit einer Neukreation der Gum Wall. Manch einer findet die ausgelutschten Kaugummis sicherlich etwas unappetitlich. Wir fanden das Gesamtbild, das sich durch die vielen unterschiedlichen Farben und Formen ergibt, in seiner Schrägheit faszinierend.

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Abschlag am Pazifik
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Ich habe ja mit Golf nicht viel am Hut, aber bei „Pebble Beach“ klingelt es auch bei mir. Hier wurden bereits fünf Mal die U.S. Open ausgetragen, 2019 werden sie ein weiteres Mal dort stattfinden. Pebble Beach mit seinen drei Golfplätzen liegt am berühmten 17-Mile Drive, der sich im Norden Kaliforniens um die Monterey Halbinsel schlängelt, zwischen den Städtchen Monterey und Carmel-by-the-Sea. So exklusiv, dass man erst mal 10 Dollar bezahlen muss, um diesen fast unverbauten Küstenabschnitt mit seinen gigantischen Villen, traumhaften Aussichten und eben fantastischen Golfplätzen befahren zu dürfen. Knorrige, vom Wind geformte Zypressen säumen überall die kurvige Küstenstraße. Die Greens sind zum Teil sehr klein, die Ausblicke über den pazifischen Ozean dafür spektakulär. Mich persönlich würde das ja total ablenken … genau wie die tierischen Mitspieler, die da am Start waren.

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In der Glückskeks-Bäckerei

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„Die Welt ist voll von kleinen Freuden. Die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen.“ – Li Tai-Po

Beim Chinesen in Europa und in Amerika werden sie zum Abschluss des Essens gereicht: Fernöstliche Weisheiten auf kleinen Zetteln, eingebacken in knusprige Kekse. Dabei ist der Glückskeks gar keine chinesische Erfindung. Ein Japaner hat sie in San Francisco als Leckerei für seine Gäste im japanischen Teegarten des Golden Gate Parks kreiert. In Chinatown produziert die „Golden Gate Fortune Cookie Factory“ in einer kleinen Manufaktur seit 1962 Glückskekse, von Hand. Beim Betreten bekamen wir gleich einen frischen, noch warmen Keks gereicht. Yum – das war der beste Glückskeks, in den ich bisher gebissen habe. Die kleine Fabrik besteht nur aus einem Raum. So konnten wir sehen, wie die Kekse gebacken, gefaltet und mit Glücksbotschaften bestückt werden. Die Faltmaschine wurde auch in San Francisco entwickelt. Sehr cool: man kann in der Cookie Factory eigene Botschaften auf kleine Zettel schreiben, die dann von den fleißigen Damen in den Keks gefaltet werden. „Ein Tag ohne dich ist wie ein Glückskeks ohne Zettel“ … oder so 😉

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Schnief! Ach was herrlich … habe vor kurzem noch einmal „Sleepless in Seattle“ geschaut. Ihr wisst schon .. das Hausboot, Tom Hanks, Meg Ryan, das Empire State Building, und viel Wasser … in Form von Regen und Tränen. „It rains nine months a year in Seattle“, wird Meg Ryan alias Annie Reed in einer der vielen wunderbaren Szenen gewarnt. Aber sie ruft nur überschwänglich „I know, I know!“ und jagt weiter ihrem magischen Moment hinterher. 1993 kam die romantische Komödie in die Kinos und seitdem ist Seattle im Bundesstaat Washington in meinem Kopf und auf meiner Reiseliste. Natürlich auch weil sie uns Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden gab. Aber vor allem wegen DER Romantik-Komödie, die mir mit Mitte 20 auch so manche Tränen im Kinosaal abgerungen hat. 25 Jahre später liegt das Hausboot immer noch am Lake Union. In diesem Sommer unter blauem Himmel. Das 200 qm große Hausboot mit vier Schlafzimmern und einem unbezahlbaren Blick auf Downtown Seattle soll 2014 für 2 Millionen US-Dollar den Besitzer gewechselt haben.

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