{"id":5961,"date":"2018-05-04T11:50:21","date_gmt":"2018-05-04T15:50:21","guid":{"rendered":"http:\/\/brittamachtblau.de\/?p=5961"},"modified":"2018-07-19T22:26:13","modified_gmt":"2018-07-20T02:26:13","slug":"black-white","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brittamachtblau.de\/?p=5961","title":{"rendered":"black &#038; white"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0929.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6298\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0929-1024x594.jpg\" alt=\"\" width=\"2033\" height=\"1180\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0929-1024x594.jpg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0929-300x174.jpg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0929-768x445.jpg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0929.jpg 1294w\" sizes=\"(max-width: 2033px) 100vw, 2033px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8220;What living around black people for the last decade has taught me is less about what it means to be black and more about what ist means to be white.&#8221;<br \/>\nDrew Philp, Autor &#8220;A 500 Dollar House in Detroit&#8221;<\/p>\n<p>Hi there!<\/p>\n<p>F\u00e4rbt man einen Stadtplan vom Gro\u00dfraum Detroit nach der Hautfarbe ihrer Bewohner, ergibt sich ein brutales Bild. Das Bild der am st\u00e4rksten segregierten Stadt der USA. Die ber\u00fchmte &#8220;8 Mile Road&#8221;, die eine waagerechte 20 Meilen lange Linie zwischen dem inneren Stadtgebiet Detroits und den angrenzenden n\u00f6rdlichen Vororten zieht, trennt die schwarze Bev\u00f6lkerung r\u00e4umlich von der mit wei\u00dfer Hautfarbe. W\u00e4hrend der Anteil der Menschen mit schwarzer Hautfarbe in den USA rund 14% betr\u00e4gt, haben in Detroit s\u00fcdlich der 8 Mile Road rund 85% der Menschen einen afroamerikanischen Hintergrund. Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses Ungleichgewicht sind neben dem massiven Wegzug der wei\u00dfen Bev\u00f6lkerung aus dem innerst\u00e4dtischen Bereich, diskriminierende Praktiken in der Wohnungspolitik. Wei\u00dfe Familien wurden mit subventionierten Krediten in die gr\u00fcnen Vororte gelockt, schwarze Hausk\u00e4ufer bekamen keine Hypothek. Auch Baugesellschaften erhielten billige Kredite, wenn sie sich verpflichteten, ihre Objekte nicht an schwarze B\u00fcrger zu verkaufen. Der Wegzug der wei\u00dfen Bewohner f\u00fchrte zu einem Absinken der Immobilienpreise in der Stadt. Parallel verschwanden Arbeitspl\u00e4tze und die Steuereinnahmen sanken. Ein Teufelskreis, der sich \u00fcber die Jahre desastr\u00f6s auf die Infrastruktur Detroits ausgewirkt hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0215-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6300\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0215-5.jpg\" alt=\"\" width=\"2036\" height=\"2541\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0215-5.jpg 601w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0215-5-240x300.jpg 240w\" sizes=\"(max-width: 2036px) 100vw, 2036px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcber die &#8220;8 Mile Wall&#8221;, die eine visuelle Grenze zwischen wei\u00dfen und schwarzen Neighborhoods im Norden der Stadt zieht, habe ich vor einiger Zeit hier im Blog berichtet. Dann h\u00f6rte ich von einer weiteren &#8220;Grenzlinie&#8221;. Eine, die das schwarze, schmuddelige und kriminelle (so zumindest die weitl\u00e4ufige Meinung vieler) Detroit von den wei\u00dfen, wohlhabenden Gemeinden im Osten der Stadt trennen soll. Dort wo der Detroit River in den Lake St. Clair m\u00fcndet, beginnen die von altem Geld dominierten &#8220;Grosse Pointe&#8221; Gemeinden. Hier wurde die dominierende Hautfarbe zwischen 1945 und 1960 \u00fcber ein Punkte-System bestimmt. Potentielle Hausk\u00e4ufer mussten eine bestimmte Punktzahl erreichen, um Eigentum erwerben zu d\u00fcrfen. Die Immobilienfirmen beauftragten private Ermittler, die die Bewerber nach Dunkelheit ihrer Hautfarbe, Akzent, Religion, Ausbildung, Kleidung und Lebensweise (z.B. hatte man vornehmlich wei\u00dfe Freunde) beurteilte. Das diskriminierende System wirkt auch \u00fcber 50 Jahre nach Abschaffung der legalen Rassentrennung in den USA nach. Weniger als 10% der Grosse Pointe Bewohner sind schwarz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0206-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6304\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0206-5-1024x712.jpg\" alt=\"\" width=\"2039\" height=\"1419\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0206-5-1024x712.jpg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0206-5-300x209.jpg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0206-5-768x534.jpg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0206-5.jpg 1079w\" sizes=\"(max-width: 2039px) 100vw, 2039px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0198-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6306\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0198-5-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"2037\" height=\"1358\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0198-5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0198-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0198-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0198-5.jpg 1125w\" sizes=\"(max-width: 2037px) 100vw, 2037px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0211-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6302\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0211-6-1024x664.jpg\" alt=\"\" width=\"2035\" height=\"1319\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0211-6-1024x664.jpg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0211-6-300x195.jpg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0211-6-768x498.jpg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0211-6.jpg 1156w\" sizes=\"(max-width: 2035px) 100vw, 2035px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0232-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6296\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0232-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"2033\" height=\"1355\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0232-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0232-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0232-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_0232-4.jpg 1125w\" sizes=\"(max-width: 2033px) 100vw, 2033px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8220;Grosse Point Park&#8221; ist die erste der f\u00fcnf Gemeinden, die sich an das Stadtgebiet von Detroit anschlie\u00dft. \u00dcber die Kercheval Avenue f\u00e4hrt man von Detroit direkt hinein nach Grosse Pointe Park. An einem kalten Februartag sind wir ihr durch die \u00f6stlich von Downtown liegenden Stadtteile gefolgt. Wir parken auf der Detroit Seite und \u00fcberqueren die &#8220;Grenze&#8221; zwischen Detroit und Grosse Point Park zu Fu\u00df. Der Kontrast k\u00f6nnte nicht krasser ausfallen. Br\u00f6ckelnde Fassaden, leer stehende Gesch\u00e4fte, Seitenstra\u00dfen mit verlassenen, teils niederbrannten Wohnh\u00e4usern und verwaisten Grundst\u00fccken auf der einen Seite. Hat man den Kreisverkehr durchschritten, betritt man eine komplett andere Welt. Die vor uns liegende schicke Gesch\u00e4ftsstra\u00dfe wird mit dezenter Musik beschallt. B\u00e4nke, hochwertige Stra\u00dfenlaternen, h\u00fcbsche Fassaden, riesige Standuhren und \u00a0Kunstobjekte s\u00e4umen die gepflegten B\u00fcrgersteige. Boutique, Bakery, Craft Beer Brauerei mit Biergarten &#8211; alles da, alles tippi toppi. Auch ein Blick in die angrenzenden Wohnstra\u00dfen verr\u00e4t: hier ist das durchschnittliche Haushaltseinkommen um ein Vielfaches h\u00f6her als einen Steinwurf entfernt in Detroit. In der einst wohlhabendsten Stadt der USA leben heute mehr als die H\u00e4lfte der Menschen in bitterer Armut. W\u00e4hrend in Detroit die Stra\u00dfenbeleuchtung in vielen Nachbarschaften aus Geldmangel abgeschaltet wurde, verschlingt die Weihnachtsbeleuchtung der Grosse Pointe Villen sicherlich so manche Kilowatt Stunde Strom. W\u00e4hrend Detroiter Familien das Wasser abgestellt wird, pl\u00e4tschern hier im Sommer Springbrunnen munter vor gigantischen Villen mit wei\u00dfen S\u00e4ulen. 2016 hatte in Detroit einer von sechs Haushalten keinen Zugang zu Frischwasser. Die Vereinten Nationen haben das massenhafte Abschalten von Wasser in Detroit eine &#8220;violation of human rights&#8221; genannt. Vier der f\u00fcnf &#8220;Gro\u00dfen Seen&#8221;, das gr\u00f6\u00dfte Frischwasser-Reservoir der Erde, umsp\u00fclen Michigan. Just saying. Mit Wasser gespart wird bestimmt nicht, wenn es um die penibel manik\u00fcrten Rasenfl\u00e4chen der Grosse Pointe Villen geht. Ich wei\u00df: das ist auch ein wenig &#8220;schwarz-wei\u00df&#8221; beschrieben &#8230; aber nirgendwo sonst habe ich hier einen so extrem offensichtlichen Wechsel der Szenerie erlebt. Die Krise in Detroit &#8211; und die damit einhergegangene Trennung in fast ausschlie\u00dflich schwarze und wei\u00dfe Stadteile &#8211; ist zudem nicht durch mangelnde pers\u00f6nliche Verantwortung Einzelner, sondern unter anderem durch eine gezielte (politisch motivierte) Steuerung von au\u00dfen entstanden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7788.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6297\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7788.jpg\" alt=\"\" width=\"2034\" height=\"2311\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7788.jpg 660w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7788-264x300.jpg 264w\" sizes=\"(max-width: 2034px) 100vw, 2034px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6307\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"2040\" height=\"2040\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1-150x150.jpeg 150w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1-300x300.jpeg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1-768x768.jpeg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image1.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2040px) 100vw, 2040px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-6308\" src=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"2040\" height=\"2040\" srcset=\"https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2-150x150.jpeg 150w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2-300x300.jpeg 300w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2-768x768.jpeg 768w, https:\/\/brittamachtblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/image2.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2040px) 100vw, 2040px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um in der sch\u00f6nen, heilen Welt von Grosse Pointe unter sich zu bleiben, hat man sich so einiges einfallen lassen. Es begann im Winter 2014, als von Detroit kommende Autofahrer sich pl\u00f6tzlich einer riesigen Schneewand auf der Kercheval Avenue gegen\u00fcber sahen. Genau an der Stelle, wo sich heute der Kreisverkehr befindet. Angeblich wusste man in diesem extrem schneereichen Winter nicht mehr, wohin mit dem wei\u00dfen Zeug. Klar, dann t\u00fcrmt man es mitten auf einer viel genutzten Verkehrsader auf. Der Schnee schmolz, der einspurige Kreisverkehr wurde errichtet. Es folgte ein Farmers Market mit fest installierten Buden, deren geschlossene R\u00fcckw\u00e4nde wie eine Blockade Richtung Detroit wirkte. Nach heftigen Protesten wurden die Buden wieder entfernt. Einen weiteren Versuch, eine visuelle Grenzlinie zu ziehen, erfolgte mit Weihnachtsb\u00e4umen. Im Sommer 2015 wurde der Kreisel dann mit 15 \u00fcberdimensionalen Blument\u00f6pfen best\u00fcckt. Seitdem streiten sich die Geister, ob dies eine weitere diskriminierende &#8220;keep Detroiters out&#8221;- Blockade ist, oder die Kombination aus Kreisverkehr und Riesen-P\u00f6tte der Verkehrsberuhigung und Versch\u00f6nerung dienen. Im letzten Sommer wurde das Ensemble um die Skulptur &#8220;Sails of Two Cities&#8221; erg\u00e4nzt. Die K\u00fcnstler und Br\u00fcder Israel und Eric Nordin haben sich dabei von der Lage am Wasser, die Detroit und Grosse Pointe gemeinsam haben, leiten lassen. Zwei Boote, die harmonisch miteinander segeln. Ob die Skulptur die offenen Wunden heilt? Sicherlich nicht. Aber vielleicht ist sie ein vers\u00f6hnliches Angebot, miteinander im Dialog weiterzukommen. Black &amp; white. Gemeinsam.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;What living around black people for the last decade has taught me is less about what it means to be black and more about what ist means to be white.&#8221; Drew Philp, Autor &#8220;A 500 Dollar House in Detroit&#8221; Hi there! 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