14 days to go … The joy of movement


Photograph provided by Nia Technique, www.nianow.com

Dance like nobody’s watching!

Hi there!

Komme gerade von „NIA“ zurück. Hä, was??? Genau, deswegen habe ich mich entschlossen, NIA (Nee-a) einen kleinen Beitrag zu widmen. Und weil ich so oft gefragt werde, was das eigentlich genau ist. Und weil einige meiner Kölner Freunde denken, ich würde Bauchtanz machen. Das habe ich tatsächlich auch mal ausprobiert, aber eher unfreiwillig. Sportlich experimentiert habe ich im ersten Jahr hier ohnehin eine ganze Menge … Yoga, Bollyfit, Pilates, Dance Fit, Total Body Conditioning, Extreme Jump & Pump – ach, wie die Kurse alle hießen. Aber wirklich hängengeblieben bin ich bei NIA. Das steht für „Neuromuscular Integrative Action“. Hört sich viel zu wissenschaftlich an, finde ich.

NIA eine einzigartige Kombination aus Tanz (Modern & Jazz Dance), Yoga, Kampfsport (Tai Chi) und sanften Bewegungs- und Entspannungstechniken wie Feldenkrais und Pilates. Ein ganzheitliches Fitness-Konzept, das mit 52 einfachen Bewegungen alle Muskelgruppen des Körpers, aber auch Geist und Seele anspricht. Und das ohne Drill. Trotzdem bekommt man ein intensives Kardio-Workout, die Muskulatur wird gestärkt und gedehnt, und am Ende der extrem vielseitigen Stunde gibt es eine angeleitete Entspannungsphase. Getanzt wird barfuß zu Musik. Pop, Klassik, Kabarett, Hip-Hop – jedes Programm hat seinen eigenen Mix. Das bringt gute Laune und macht riesigen Spaß. „The sweetest sweat on earth“, nennt eine meiner Trainerinnen es hier.


Photograph provided by Nia Technique, www.nianow.com

Die Amerikanerin Debbie Rosas und ihr Partner Carlos Aya Rosas haben die NIA Technik, die ausschließlich von lizensierten Trainern angeleitet wird, entwickelt. Debbie suchte Anfang der 80er Jahre nach mehreren Sportverletzungen eine alternative Trainingsmethode, die Ausdauer und Stärkung der Muskulatur verband. Aber nicht dem Motto „no pain, no gain“ folgte. Spaß machen sollte es, Freude sollte man bei dem Workout erleben. Alle Sinne sollten angesprochen werden. Eher heilend, nicht ermüdend.

Bei meiner ersten Stunde nahm mich eine Kursteilnehmerin zur Seite. „Es ist am Anfang etwas ungewöhnlich, aber nach einige Stunden wirst du es lieben“. Und genau so war es. Am Ende einer Stunde fühle ich mich im Gleichgewicht, Energie geladen und mental fit. Außerdem kommen mir, während ich tanze, immer neue Ideen für andere Dinge. Und der Tanz verstärkt oft meine Freude an den schönen Dingen des Lebens – eine anstehende Reise beispielsweise. „The joy of movement“ wirkt bei mir. Es ist zum Glück eine weltweite Bewegung und es soll auch Möglichkeiten in Köln geben. Und Mädels (no offense, aber für die meisten Männer ist das nix ;-): wer sich das immer noch nicht richtig vorstellen kann: let’s dance together!!