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Meine Verabredungen mit Claude Monet 

Wenn sich Kreise überraschend schließen, bin ich immer wieder fasziniert. Diese Geschichte erzählt von den großartigen Einblicken, die ich diesseits und jenseits des Atlantiks in das Leben des großen französischen Malers Claude Monet erhalten habe.

Das erste Kapitel wird in einer Sonderausstellung des „Detroit Institute of Arts“ erzählt. „Monet – Framing Live“ zeigte vor zwei Jahren Arbeiten aus seiner prägenden Lebens- und Schaffensphase im Pariser Vorort Argenteuil. In dieser Zeit entstand ein Bild, das das Museum 1921 unter dem Namen „Gladioli“ als einzigen Monet erwerben konnte. Diese Arbeit bildete den Ausgangspunkt für die Ausstellung. Während der Vorbereitungen entdeckten die Kuratoren auf der Rückseite der Leinwand eine Beschriftung, die nach weiteren Recherchen Hinweise auf einen ganz anderen Titel geben. Nach fast 100 Jahren wird das Bild umbenannt und heißt nun „Rounded Flower Bed“ (Corbeille de Fleurs). Das 1877 entstandene Gemälde war Bestandteil einer Gruppenausstellung, bei der Monet und seine Malerfreunde sich zum ersten Mal „Impressionisten“ nannten, um ihre Kunst zu beschreiben.

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Das Gemälde wurde bewusst ohne Rahmen und von beiden Seiten gezeigt. So, als hätte Monet den Pinsel gerade erst zur Seite gelegt.

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Von Argenteuil zieht Monet 1883 nach Giverny um, wo er bis zu seinem Tod 1926 lebte und arbeitete. Hier wird meine persönliche Geschichte mit Claude Monet fortgesetzt. Hier hat er seinen berühmten Garten mit dem Seerosenteich und der japanischen Brücke anlegen lassen. Hier hat er die Seerosen gemalt, die heute für gigantische Summen über die Theken der Auktionshäuser gehen. Hier spürt man immer noch, wie ungemein inspirierend diese Umgebung gewirkt haben muss. Hier konnte er die Natur, die Blumen, das Wasser mit seinen unterschiedlichen Spiegelungen, die Farben, die über den Tag wechselnden Licht- und Schattenspiele auf seinen Leinwänden einfangen.

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Wow. Das Haus mit Atelier und dem üppig blühenden Garten ist schon beeindruckend. Ich kann Claude Monet hier arbeiten sehen. Noch eindrucksvoller ist der Blick auf den Seerosenteich. Es ist, als würde man direkt in eines seiner berühmten Gemälde hineinspazieren. Und der große Meister käme jeden Augenblick mit seiner Staffelei um die Ecke.

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Umso schöner, dass sich auch heute noch junge Maler*innen von dieser besonderen Atmosphäre inspirieren lassen. Der kleine Ort Giverny wirkt übrigens auch wie gemalt. Eingebettet in sanfte grüne Hügel ranken Efeu und bunte Blumenstauden an den charmanten Steinhäusern hinauf. Eine Bilderbuch-Idylle am östlichen Rand der Normandie, eine gute Autostunde von Paris entfernt.

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Le Grand Eléphant 

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Achtung, freilaufender Elefant! Eltern haften für ihre Kinder! In Nantes stapft ein riesiger mechanischer Elefant aus Stahl und Holz durch das ehemalige Werftgelände. Die Geburtsstadt von Jules Vernes hatte einst einen der größten Häfen Frankreichs. Als die Bedeutung des Hafens abnahm und die Werften Ende der 1980er Jahre schloßen, verödeten die Flächen auf der Île de Nantes. Heute ist die Île unweit des Stadtzentrums mit hippen Restaurants, Clubs und Galerien wieder ein lebendiger Stadtteil.

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Unter anderem ist dies dem gewaltigen Elefanten, „Le Grand Eléphant“ zu verdanken. Er gehört zum Projekt „Les Machines de l’Île“, das sich in einem Lagerhaus auf der Île de Nantes angesiedelt hat. Eine Gruppe von Künstlern, Ingenieuren und Handwerkern hat ihn und andere phantastische Objekte realisiert.

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2007 setzte sich der Elefant zum ersten Mal in Bewegung. Er ist zwölf Meter hoch und 50 Tonnen schwer. Über 50 Personen haben auf der beweglichen Skulptur Platz. Faszinierend ist seine Motorik. Die Bewegungen sind denen seiner lebendigen Artgenossen nachempfunden. Wenn er zischend über das Gelände stapft, bewegen sich seine Ohren, die Augenlider blinzeln. Wenn er seinen Rüssel hebt, heißt es allerdings „Attention“, sonst wird man naß gemacht.

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In den Salzgärten der Île de Ré

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Fleur de Sel – die Blume des Salzes – ist das edelste aller Meersalze. Es ist ein Naturprodukt, an dessen Produktion das Meer, die Sonne und der Wind beteiligt sind. Auf der französischen Atlantikinsel Île de Ré „wächst“ es in Salzgärten und wird von den 70 Salzbauern der „Coopérative des Sauniers“ seit 1949 mit traditionellen Methoden in reiner Handarbeit geerntet.

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Die Salzgärten werden zunächst mit Wasser geflutet. Sonne und Wind lassen das Wasser verdunsten und die Salzkonzentration in den Becken steigen. Wenn es im Sommer heiß und windstill ist, bilden sich die Salzblumen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche. 

Um die feinen Kristalle zu erhalten, schöpft der Saunier das Salz mit einer Holzschaufel in den Mittagsstunden vorsichtig von der Oberfläche ab. Es ist bei der Ernte leicht rosa, wird aber weiß, wenn es am Licht trocknet.

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Das Salz ist reich an Mineralien. Eine kleine Prise auf fertigen Speisen sprenkeln, et voilà: man schmeckt das Meer, wenn der feine, würzige Geschmack auf der Zunge zergeht.

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Durch die einzigartige Landschaft der Salzgärten der Île de Ré kann man herrlich mit dem Rad fahren. Ab und zu trifft man auf kleine Verkaufsstände, an denen man sich gleich mit dem köstlichen Fleur de Sel versorgen kann. 

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