Around the USA

45 days to go … See America

„There is nothing so American as our national parks. The scenery and the wildlife are native. The fundamental idea behind the parks is native. It is, in brief, that the country belongs to the people, that it is in process of making for the enrichment of the lives of all of us. The parks stand as the outward symbol of the great human principle.“ – President Franklin D. Roosevelt

Wer den Blog über die letzten drei Jahre verfolgt hat, weiß, dass ich die Schönheiten der amerikanischen Nationalparks besonders in mein Herz geschlossen habe. Umso verstörender finde ich die Verstöße skrupelloser Geschäftsleute und Politiker, das Konzept der geschützten National Parks aufzubrechen. Die Flächen der großen Parks erstrecken sich oft über mehrere Bundesstaaten. So teilen sich beispielsweise Wyoming, Montana und Idaho den Yellowstone Nationalpark. Nur wenn der Park, wie von President Roosevelt seinerzeit verfügt, unter Bundesverwaltung steht, kann sein einzigartiges Ökosystem auch für zukünftige Generationen als Ganzes geschützt werden. Die über 2000 Bisons, die im Yellowstone Park leben, kennen keine Staatsgrenzen. Profitgeier hingegen schon. Sie gieren nach den wertvollen Bodenschätze, die tief in der Erde vieler Parks schlummern.

Die unendlichen Weiten der Landschaft und die faszinierenden Naturbilder dieser unglaublichen Schätze werden für immer zu meinen schönsten USA Reiseerinnerungen gehören. Von den National Lakeshores „Sleeping Bear Dunes“ und „Pictured Rock“ hier in Michigan über Yellowstone, Yosemite, Grand Teton, Joshua Tree, Grand Canyon bis hin zum Hawai’i Volcanoes National Park. Und ich werde nicht müde, Werbung für sie und das einmalige Konzept des 1919 gegründeten National Park Service zu machen. Da Worte nur bedingt Schönheit und Einzigartigkeit der Parks wiedergeben können, gibt es jetzt eine Fotostrecke mit wenig Text. Here we go …

Sleeping Bear Dunes, Michigan: 35 Meilen entlang des Lake Michigan im Norden der Lower Peninsula. Der Legende nach wartete Mama Bär am Ufer darauf, dass ihre Jungen über den See schwimmen.

Pictured Rocks, Michigan: 15 Meilen entlang des Lake Superior (Oberer See) auf der Upper Peninsula

Grand Canyon, Arizona: Der Colorado River hat diesen Canyon über 40 Millionen Jahre geformt.
„The Grand Canyon fills me with awe … Let this great wonder of nature remain as it now is .. You cannot improve on it. But what you can do is to keep it for your children, your children’s children, and all who come after you, as the one great sight which every American should see.“ President Roosevelt bei seinem Besuch 1903.

Yosemite, Kalifornien: Mit dem „Yosemite Grant“ stellte President Lincoln 1864 erstmalig Land zur Erhaltung und zur öffentlichen Nutzung unter Schutz, um eine Überweidung und die Abholzung der Wälder zu verhindern.

Joshua Tree, Kalifornien: Als die Mormonen die Wüste im 19. Jahrhundert durchquerten, sahen sie in den Bäumen das Bild des biblischen Propheten Joshua, der seine Hände in den Himmel ausstreckt.

Yellowstone, Wyoming/Montana/Idaho: Der älteste Nationalpark, 1872 gegründet. Der Geysir „Old Faithful“ zog schon früh Besucher an, weil er verlässlich alle 63 Minuten 32.999 Liter glühend heißes Wasser 45 Meter hoch in die Luft schießt. Der Park ist Heimat von Grizzly Bären, Elchen, Wölfen und der größten Bisonherde der USA.

Hawai’i Volcanoes: Die aktiven Vulkane Kilauea und Mauna Loa, zahllose erkaltete Krater sowie dampfende Erdspalten sind die Charakteristika dieses einmaligen Nationalparks auf Big Island.

Grand Teton, Wyoming: Zusammen mit seinem „großen Bruder“ Yellowstone“ bildet der Park mit seiner mächtigen Bergkette, den felsigen Canyons und Bergseen das größte intakte Ökosystem der Erde in der gemäßigten Klimazone.

Morgen beginnt unser Alaska Abenteuer, mit einem weiteren großen Park, dem „Denali National Park and Preserve“. Benannt nach dem höchsten Gipfel der USA: Denali (vormals „Mount McKinley“). Drückt uns die Daumen, dass wir ihn, the „high one“, auch zu sehen bekommen! Bis in drei Wochen dann, verabschiede ich mich leise den Woody Guthrie Song summend …  „This land is your land, this land is my land. From the California to the New York island. From the Redwood Forest, to the gulf stream waters. This land was made for you and me“.

 

56 days to go … „Home state“ Texas

Hi there!

Als ich das erste Mal in die USA flog, war ich 18 Jahre alt, hatte gerade mein Abi in der Tasche und wollte „große weite Welt“ Luft schnuppern. Und so landete ich im Juni 1986 als Au-Pair in Houston, Texas. Damals wusste ich noch nicht, dass mich mit meiner Gastfamilie eine lebenslange Freundschaft verbinden würde. Meine Gastgeschwister waren bei meiner Ankunft 5, 7 und 10 Jahre alt. Heute haben sie eigene Familien und im Laufe der Jahre haben meine Gasteltern 8 Enkelkinder bekommen. Das achte und vermutlich letzte wurde Anfang diesen Jahres geboren.

Vor über 30 Jahren als junge Erwachsene hatte ich so manches Mal Heimweh, vor allem nach meiner Familie und meinen Freunden. Man konnte ja nicht mal eben per FaceTime anrufen oder schnell eine whats app versenden. Telefonieren war irre teuer. Bei 50 Dollar wöchentlichem Taschengeld überlegt man sich genau, was man in den wenigen teuren Telefonminuten sagen möchte. Zum Glück gab es R-Gespräche 😉 Und natürlich old school snail mail. Um die Mittagszeit, wenn ich das Postauto seine Runde machte, ging mein Blick sehnsüchtig zur Mailbox. Es war immer ein kleines Fest, wenn ein Brief, eine Postkarte oder gar ein kleines Päckchen an mich adressiert in der Box lag. Ich habe damals alle bunten Karten und Umschläge wie einen kleinen Schatz in einem liebevoll beklebten Schuhkarton gesammelt. Wahrscheinlich ein Grund, warum ich immer noch so gerne richtige Post bekomme und auch gerne welche verschicke. Vor einigen Jahren habe ich mit einer kanadischen Freundin eine Brieffreundschaft begonnen. So richtig mit Papier und Stift.

In diesem Jahr Houston habe ich nicht nur Englisch gelernt, sondern auch meine erste Erfahrungen mit dem American way of life gemacht. Das morgendliches Pancake flippen wurde genauso zur Routine wie das „überall mit dem Auto“ hinfahren und das ständige Frieren in Einkaufszentren oder Restaurants. Meine Beine habe ich zum ersten Mal in Houston rasiert, weil das bereits jedes amerikanische Mädchen so macht. Ich habe täglich Cola in Dosen getrunken, weil ich es cool fand. Dazu Unmengen Eistee (klar mit Unmengen Eis), bis mir klar wurde, dass mein schlechter Schlaf irgendetwas damit zu tun haben könnte. Ich bin staunend und mit großen Augen und nie nachlassender Begeisterung die Gänge der amerikanischen Drugstores und Targets abgelaufen. Wie Alice im Wunderland … Britta im Lone Star State. Ich konnte nicht fassen, wie viele Highways diese Stadt durchliefen. Oder, wieviel Land es gab. Meine Gastfamilie besitzt außerhalb von Houston eine Ranch. Als sie mich dorthin zum ersten Mal mitnahmen, war ich überwältigt. Ich dachte, das Dorf, in dem ich in Deutschland aufgewachsen bin, passt locker auf diese gigantische Fläche. Das war natürlich nicht so, aber gefühlt konnte ich kaum glauben, dass eine Familie so viel Land (mit einem Fluß drauf) einfach nur so besitzt. Schon, es gibt dort ein paar Kühe und ein Maisfeld, aber sie ernährt niemanden.

Die fünf Jahre Michigan haben uns vergleichsweise nah an Texas herangebracht, 3 Flugstunden von Detroit. Wir haben zwei Weihnachtsfeste mit der großen Familie dort gefeiert und verschiedene anderer Gelegenheiten zum Besuch genutzt. Meine Gasteltern haben uns einige Male in Michigan besucht. Unser vorerst letzter Besuch liegt keine vier Wochen zurück. Abschied nehmen war das. Zumindest bis auf weiteres. Besonders mit meiner Gastmutter und Gastschwester bin ich sehr eng. Auch unser Sohn fühlt sich in Houston zuhause. Mit fünf haben wir ihn zum ersten Mal mitgenommen. Im Kreise der Enkelkinder ist er der Cousin aus Deutschland. Ich bin dankbar für diese lange transatlantische Freundschaft. Und entsprechend tränenreich war der Abschied am Flughafen. Der erste von vielen weiteren, die folgen werden. I guess that’s part of the process.

 

Countdown to Christmas …

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America the Beautiful – Yosemite National Park

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Der „Yosemite Grant“, unterzeichnet von Präsident Abraham Lincoln, stellte Teile des heutigen Parks bereits 1864 unter den Schutz des Staates Kalifornien. Diese Entscheidung ebnete den Weg für das spätere Nationalpark-System. Dem Naturschützer John Muir ging das nicht weit genug. Er überzeugte den späteren Präsident Roosevelt während eines Camping-Ausflugs nach Yosemite den Schutz auszuweiten, und das gesamte Gebiet in der Sierra Nevada zum Nationalpark zu erklären. Mit Erfolg. Yosemite wurde als dritter Nationalpark der USA (nach Yellowstone und Sequoia) unter den Schutz des Bundes gestellt.

„This grand show is eternal“, hat John Muir über Yosemite gesagt. Das ist sie, hoffentlich. Angesichts der überwältigenden Natur, die sich vor einem hier ausbreitet, wird man selbst sehr klein und demütig. Und es wird einem wieder einmal mehr bewusst, wie wertvoll diese fantastische Natur ist. Und wie wesentlich es ist, diese großen und verletzlichen Ökosystem der Erde zu schützen und für nachfolgende Generationen zu bewahren.

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„As long as I live, I’ll hear waterfalls and birds and waterfalls sing. I’ll interpret the rocks, learn the language of flood, storm and the avalanche. I’ll acquaint myself with the glaciers and wild gardens, and get as near the heart of the world as I can.“ John Muir

Countdown to Christmas …

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Love conquers all

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LOVE by Laura Kimpton and Jeff Schomberg

„The ‚LOVE‘ sculpture has become a symbol of hope in Sonoma County“, sagte die Inhaberin der „Paradise Ridge Winery“ im Sonoma Valley in einem Interview. Das Weingut wurde während der schlimmen Waldbrände im Oktober diesen Jahres zum Teil zerstört. Drei Monate zuvor hatten wir das Weingut mit seinem Skulpturengarten, den die Familie über viele Jahre zwischen den Weinhängen angelegt hat, besucht.

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Ironischerweise stammen viele der Skulpturen vom „Burning Man“ Festival, das einmal im Jahr in der temporär errichteten Stadt „Black Rock City“ in der Wüste Nevadas stattfindet. Acht Tage lang feiern dort inzwischen 70.000 Menschen eine große Party und sich selbst. In schrillen Kostümen tanzen die Teilnehmer dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang entgegen. Sie lassen sich inspirieren von der spirituellen Atmosphäre mitten in der Wüste. Für viele ein Selbstfindung-Trip. Über diesem surrealen Gemeinschafts-Spektakel lodern die Flammen der Stahl-Skulptur „Burning Man“. Daneben gibt es unzählige weitere phantastische, surreale Skulpturen, die sogenannten „Art Cars“. Sie sind auf Räder gebaut und laden die Teilnehmer zu einer Reise durch die Wüste und zu sich selbst ein. Atemberaubender Höhepunkt dieses für viele „life changing“ Events ist das „Abbrennen“ sämtlicher Kunstinstallationen am letzten Tag.

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„The Temple of Remembrance“ (David Best, 2013)

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P.S. Mehr Installationen vom „Burning Man“ Festivals gibt es bei „google Bilder“ … ich kann mich da gar nicht satt sehen.

Countdown to Christmas …

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The Fish! Philosophy

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Ich habe es erst geschnallt, als ich an einem der Fischstände am berühmten „Pike Market Place“ in Seattle zuschaute, wie die Fische durch die Luft flogen. Ah!!!! Richtig! Hier haben sich die Autoren der Fish! Philosophy 1998 inspirieren lassen. Die ungewöhnlich motivierten und gut gelaunten Fischverkäufer brachten sie auf die Idee, hieraus ein Motivations-Konzept für Mitarbeiter in Unternehmen abzuleiten. Der Ansatz, dass die eigene Einstellung entscheidend dafür ist, wie viel Freude man an der täglichen Arbeit hat, war zwar auch damals schon nicht neu. Aber über das lebendige Beispiel der Fischerverkäufer transportiert,  lässt es sich sehr unterhaltsam und einprägsam präsentieren. Die einfache Botschaft: Man hat so viel Freude am Arbeitsplatz, wie man sich selbst macht. Und diese positive Energie strahlt auch auf andere ab. Das haben die Fischerverkäufer am Pike Market Place in Seattle zu ihrer Maxime erhoben. Ihre Arbeit ist ein Knochenjob. Aber sie haben sich entschieden, alles, was sie ohnehin tun müssen, mit Freude zu tun. Nicht nur sie, auch die Kunden haben riesigen Spaß an der täglichen Show auf dem Fischmarkt. Das Buch habe ich vor vielen Jahren gelesen. In Seattle wurde es dann sehr lebendig … als es bei mir endlich klick gemacht hatte.

Countdown to Christmas …

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„Elvis Honeymoon Hideaway“ – Palm Springs 

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In Palm Springs erholen sich seit den 1930er Jahren Hollywood Stars und Sternchen vom anstrengenden Filmgeschäft in Los Angeles. In der „The Movie Colony“ besaßen Celebrities wie Marilyn Monroe, Frank Sinatra und Cary Grant zwischen 1930 und 1960 Häuser. Der vorherrschende Architekturstil in Palm Springs ist „Mid-Century Modern“. Unterhalb der Ausläufer der San Jacinto Mountains, mit fantastischen Panoramablick auf die Santa Rosa Mountains und das Coachella Valley hat auch Elvis Presley das sonnige Leben in der Wüstenstadt genossen. Nach der Hochzeit mit Priscilla in Las Vega hat er seine Braut, den „Hawaiin Wedding Song“ aus dem Film Blue Hawaii singend, die Treppen zum „Honeymoon Hideaway“ hinaufgetragen. Neun Monate nach den ausgedehnten Flitterwochen in Palm Springs wurde Tochter Lisa geboren. 😉

 

 

Countdown to Christmas …

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„If you’re going to San Francisco,
be sure to wear some flowers in your hair.“
Scott McKenzie

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Gestern war Winter, heute ist Sommer! Zumindest hier im Blog. Summer of Love. Mit einer Blume im Haar auf den Spuren der Blumenkinder. Die im August 1967 aus aller Welt nach „Haight-Ashbury“ strömten, und den Stadtteil am Golden Gate Park zum Epizentrum der Hippie-Bewegung machten. Mit ihrer Sehnsucht nach einem einfachen Leben, freier Liebe, nach Gemeinschaft, Frieden und künstlerischer Freiheit. Ein Gegenentwurf zum bürgerlichen Leben ihrer Eltern. Die Suche nach neuen Formen der visuellen Kommunikation drückte sich in psychedelisch wirkenden Motiven für Konzert- und Veranstaltungsposter aus. Ok, der Konsum von Marijuana und LSD mögen auch ihren Teil dazu beigetragen haben. Vorübergehend bildeten sich in Haight-Ashbury offene Wohngemeinschaften. Viele bekannte Künstler, Musiker und Schriftsteller waren Teil der Bewegung.

Auch heute noch ist Haight-Ashbury ein lebendiger, unangepasster Stadtteil. Straßenmusiker, Hare Krishna Anhänger, Freaks, Neugierige aus aller Welt prägen das bunte Straßenbild. Bei „Love on Haight“ gibt es schrille Batik-Klamotten, bei „Hippie Thai“ makrobiotisches Essen. Farbenfrohe Wandbilder halten die Erinnerung an den Sommer der Liebe wach. Irgendwie wabert der Geist des „Summer of Love“ über ganz San Francisco. Farbenfroh, kreativ, offen, unkonventionell.

Die Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum im „De Young Museum“ im angrenzenden Golden Gate Park zog so manches ehemalige Blumenkind an. Wir hörten das ein oder andere „Weißt du noch?“ „Ja, so war das damals.“ … Damals, als ich im August 1967 das Licht der Welt erblickte. Mein persönlicher „Summer of Love“. 😉

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Countdown to Christmas …

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Dreaming of a White Christmas?

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Palm Springs in der kalifornischen Wüste morgens um 7: Frühstück unter Palmen. 2 Stunden später und knapp 3000 Meter höher: „Walking in a Winter Wonderland“. Am Neujahrsmorgen 2017 bringt uns die „Aerial Tramway (Achtung amerikanischer Superlativ: die längste Seilbahn der Welt … in einem Stück!) ganz unerwartet in eine glitzernde Winterlandschaft. Auf dem Mount San Jacinto hatte es in der Silvesternacht geschneit. Frischer Schnee für einen frischen Start ins neue Jahr. Wir haben uns erst mal kräftig die Augen gerieben, als wir aus der Gondel hinein in die weiße Pracht gestolpert sind. So unwirklich war das. Schneemänner, Daunenjacken, Schlitten fahrende Kinder, Langlaufverleih. Am Nachmittag dann wieder Szenenwechsel. Immer noch leise „Walking in a Winter Wonderland“ summend, springen wir in den Pool. War doch alles nur ein Traum … oder? 

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Countdown to Christmas …

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Seattle’s Gum Wall

Gäste, die in der Schlange auf Einlass ins „Post Alley Market Theatre“ in Seattle warteten, haben mit einigen achtlos an die Wand geklebten Kaugummis die „Gum Wall“ in den 1990er Jahren begonnen. Das daraus ein riesiges, farbenfrohes und ungewöhnliches Kunstobjekt werden würde, haben sie wohl nicht geahnt. Zum unkonventionellen Charme von Seattle passt es. Trotzdem sie ein wenig versteckt in einer Gasse hinter dem berühmten „Pike Place Market“ liegt, zieht die Gum Wall täglich viele Neugierige an. Im Laufe der Jahre hat sie sich immer weiter ausgedehnt. Klar, wir haben auf dem Weg dorthin auch erst mal Kaugummi gekauft, um unsere Spuren zu hinterlassen. Im Herbst 2015 wurde die Wand von der Marktverwaltung nach über 20 Jahren erstmalig gereinigt. Vergeblich. Einheimische und Touristen begannen gleich darauf mit einer Neukreation der Gum Wall. Manch einer findet die ausgelutschten Kaugummis sicherlich etwas unappetitlich. Wir fanden das Gesamtbild, das sich durch die vielen unterschiedlichen Farben und Formen ergibt, in seiner Schrägheit faszinierend.

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Countdown to Christmas …

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Abschlag am Pazifik
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Ich habe ja mit Golf nicht viel am Hut, aber bei „Pebble Beach“ klingelt es auch bei mir. Hier wurden bereits fünf Mal die U.S. Open ausgetragen, 2019 werden sie ein weiteres Mal dort stattfinden. Pebble Beach mit seinen drei Golfplätzen liegt am berühmten 17-Mile Drive, der sich im Norden Kaliforniens um die Monterey Halbinsel schlängelt, zwischen den Städtchen Monterey und Carmel-by-the-Sea. So exklusiv, dass man erst mal 10 Dollar bezahlen muss, um diesen fast unverbauten Küstenabschnitt mit seinen gigantischen Villen, traumhaften Aussichten und eben fantastischen Golfplätzen befahren zu dürfen. Knorrige, vom Wind geformte Zypressen säumen überall die kurvige Küstenstraße. Die Greens sind zum Teil sehr klein, die Ausblicke über den pazifischen Ozean dafür spektakulär. Mich persönlich würde das ja total ablenken … genau wie die tierischen Mitspieler, die da am Start waren.

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