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In den Salzgärten der Île de Ré

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Fleur de Sel – die Blume des Salzes – ist das edelste aller Meersalze. Es ist ein Naturprodukt, an dessen Produktion das Meer, die Sonne und der Wind beteiligt sind. Auf der französischen Atlantikinsel Île de Ré „wächst“ es in Salzgärten und wird von den 70 Salzbauern der „Coopérative des Sauniers“ seit 1949 mit traditionellen Methoden in reiner Handarbeit geerntet.

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Die Salzgärten werden zunächst mit Wasser geflutet. Sonne und Wind lassen das Wasser verdunsten und die Salzkonzentration in den Becken steigen. Wenn es im Sommer heiß und windstill ist, bilden sich die Salzblumen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche. 

Um die feinen Kristalle zu erhalten, schöpft der Saunier das Salz mit einer Holzschaufel in den Mittagsstunden vorsichtig von der Oberfläche ab. Es ist bei der Ernte leicht rosa, wird aber weiß, wenn es am Licht trocknet.

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Das Salz ist reich an Mineralien. Eine kleine Prise auf fertigen Speisen sprenkeln, et voilà: man schmeckt das Meer, wenn der feine, würzige Geschmack auf der Zunge zergeht.

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Durch die einzigartige Landschaft der Salzgärten der Île de Ré kann man herrlich mit dem Rad fahren. Ab und zu trifft man auf kleine Verkaufsstände, an denen man sich gleich mit dem köstlichen Fleur de Sel versorgen kann. 

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Fool Moon – make your own glow.

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Wenn ich geahnt hätte, wie fantastisch das Event „Fool Moon“ ist, hätte ich mich nicht von Kälte und ungemütlichem Wetter abhalten lassen, jedes Jahr hinzugehen. So bleibt mir nur Fool Moon 2018. Und die Erinnerung an einen dieser besonderen Ann Arbor Momente, in denen gefühlt die ganze kleine Stadt zusammenkommt, um auf ihre Art etwas zu feiern – nachbarschaftlich, kreativ und ein wenig verrückt.

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Am Fool Moon Abend Anfang April kommen Spiel, Musik, Kreativität, Farbe, Licht und die pure Freude daran, gemeinsam einen magischen Abend zu verleben, zusammen.

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Die lokale Attraktion wurde 2007 an der Kunstschule der University of Michigan geboren. Die Studenten sollten kurz vor Ende des Wintersemesters große beleuchtete Papiermaché Figuren kreieren. Einige zogen damit durch die Stadt. Schon lange sind es nicht mehr nur Kunststudenten, die die phantasievollen Lichtfiguren mit viel Liebe herstellen. Schulen, Geschäfte, Künstler, Familien, normale Bürger basteln die wunderschöne Kreaturen für den Fool Moon Abend. In der Stadtbibliothek werden Workshops angeboten. Es ist ein öffentliches Kunst-Ereignis, das Menschen aller Altersklassen verbindet.

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Jedes Jahr gibt es ein Motto. 2018 war es „Fish“. Am Abend fielen die Temperaturen im Outdoor Aquarium unter den Gefrierpunkt. Aber es war ein magischer Abend. Als es zum Abschluss der Parade zu schneien began, war die Illusion perfekt. Bis Mitternacht wurde anschließend noch fröhlich zu lauter Musik in den Straßen getanzt.

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Vom Dorf zum Hotel

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An einem steilen Hang im Verzasca-Tal, im Schweizer Kanton Tessin, liegt das kleine Dorf Corippo. Die kleinste Gemeinde der Schweiz ist ein architektonisch einzigartiges ganzheitliches Ensemble aus ineinander verschachtelten Naturstein-Häusern, Terrassen, Feldern, Wiesen, Kopfstein gepflasterten Gassen, Brunnen, Kappellen und Kirche. Eingebettet in eine fantastische grüne Landschaft aus bewaldeten Bergen.

Vor rund 40 Jahren war ich das erste Mal als Kind dort. Schon damals dachte ich, hier ist die Zeit stehen geblieben. Nicht nur wegen der alten Frauen, die mit ihren Weidenkiepen auf dem Rücken durch den Ort gingen. 2019 empfängt uns das Dörfchen, das vor mehr als 700 Jahren entstand, mit dem gleichen rauen Charme vergangener Zeiten.

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Jahrhundertelang war die Landwirtschaft die einzige Einkommensquelle der Bewohner/innen. Als die Erträge nicht mehr zum Leben reichten, schrumpfte die Zahl der Einwohner stetig. Heute leben nur noch ein Dutzend Menschen das ganze Jahr über in Corippo.

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Nun soll ein außergewöhnliches Projekt das Dorf wiederbeleben und in seiner Gesamtheit erhalten. Nach dem italienischen Modell eines „Albergo Diffuso“ („verstreutes Hotel“) soll hier im Verzasca-Tal ein Dorfhotel entstehen. Dabei werden die Gassen zu Hotelfluren, die zu den zu Hotelzimmern umgebauten Steinhäusern führen. Die Piazza vor der Kirche wird zum Salon, in der Osteria sollen Rezeption und Frühstücksraum untergebracht werden.

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Die Stiftung „Fondazione Corippo“ möchte mit Hilfe eines schonenden, nachhaltigen Tourismus das architektonische Erbe dieses besonderen Ortes langfristig bewahren. Ein Konzept, dass in vielen italienischen Orten schon funktioniert.

2020 sollen die Arbeiten beginnen. In 5 Häusern werden zunächst 12 Zimmer mit 26 Betten entstehen. Landwirtschaftliche Nutzflächen sollen  reaktiviert und wieder bewirtschaftet werden. Die alte Mühle und das Dorfbackhaus wurden bereits restauriert. Wäre es nicht schön, wenn hier demnächst Bewohner und Gäste gemeinsam Brot backen würden?

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Eßbare Stadt Andernach

Dort, wo Rhein und Eifel sich treffen, liegt Andernach im romantischen Mittelrheintal. Eine gut erhaltene Stadtmauer mit Burgruine zeugen von ihrer 2.000-jährigen Geschichte. Eine einzigartige Attraktion ist erst 2010 dazugekommen: die Essbare Stadt.

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Auf öffentlichen Grünflächen überall in der Stadt wachsen Kartoffeln, Mangold, Grünkohl, Bohnen, Möhren, Obst, Beeren, Tomaten, Zwiebeln und Kürbis. Sogar ein kleiner Weinberg wurde angelegt.  Ernten ist dabei ausdrücklich erlaubt. Mithelfen auch. Die Essbare Stadt Andernach möchte mit dieser Initiative die Natur zurück in die Stadt holen und seine Bürger/innen motivieren, sich für ihren eigenen urbanen Lebensraum einzusetzen.

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Die Essbare Stadt soll dazu beitragen, ein Bewusstsein für lokal produzierte Lebensmittel und gesunde Ernährung zu schaffen. Für Kinder und Schulklassen finden besondere Aktionen statt. Das zusätzliche Nutzpflanzen-Grün soll darüber hinaus die Anpassungsfähigkeit der Stadt an den Klimawandel erhöhen und das Klima in der Stadt positiv beeinflussen.

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Nicht nur für Pflanzen entstanden neue Lebensräume in Andernach. Im Graben des Schlossgartens gibt es eine kleine Hühnerfarm.

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Vom Spaßbad zum Lost Place

Törchen No 11 vereint drei meiner Herzensangelegenheiten – Das Element Wasser, Berlin und Lost Places. Das Besondere daran: diesen Ort habe ich besucht, als er noch nicht verloren war. Als das „Blub“ (Berliner Luft- und Badeparadies) noch eine riesige Badelandschaft mit mehreren Schwimmbecken, einem tollen Außenbereich, zwei Rutschen, einem Wellenbad, einem Wildwasserkanal und dem Saunaparadies „Al Andaluz“ war. „Berlin blubst vor Vergnügen“ warben die Betreiber.

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Das war nicht untertrieben. Das Spaßbad suchte damals seinesgleichen. Für uns war der Besuch einer der Höhepunkte unserer Schwimm-Reisen nach Berlin. Trainierte unser kleiner Verein doch in einem Lehrschwimmbecken mit 16 2/3-Bahn.

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Das Freizeitbad im Neuköllner Ortsteil Britz wurde 1985 eröffnet und lockte in seinen besten Jahren 600.000 Besucher jährlich an. Ende der 1990er Jahre gingen die Zahlen aufgrund von Nachrichten über Hygiene-Probleme zurück. Das Blub musste schließlich Insolvenz anmelden und 2002 seinen Betrieb einstellen. Die anschließende Nutzung wurde zum jahrelangen Streitpunkt zwischen privaten Eigentümern und Behörden, während Gelände und Gebäude zunehmend herunterkamen. Mehrerer Brände taten ihr übriges.

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Trotz der massiven Zerstörung dieses einst so wunderbaren Ortes sind die Erinnerungen gleich wieder da. Die traurigen Ruinen und Überbleibsel haben für mich genug Strahlkraft, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.

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Wehmütig fühle ich den geriffelten Beckenrand unter meinen Händen, fluche leise darüber, dass die Klamotten mal wieder nicht alle ins Netz am Plastikhaken passen, lasse mich in Gedanken von den Wellen, die hinter den Stahlstäben des großen Beckens produziert werden, tragen, lümmle mich im Geiste mit meinen Handtuch auf der blauen Badeliege, spüre meinen Herzschlag beim Heruntersausen von der Rutsche. Ich glaube, es riecht auch noch nach Chlor …

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The Dalí

„Jeden Morgen, wenn ich erwache, erlebe ich die allergrösste Freude: nämlich Salvador Dalí zu sein.“ Das Zitat sagt einiges über den egozentrischen Künstler mit dem Schnurrbart, der mit seinen surrealistischen Bildern zu einem der bekanntesten Künstler des Jahrhunderts zählt, aus.

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Aber wer hätte im sonnigen Florida ein Salvador Dalí Museum erwartet? Wahrscheinlich wären wir nie hingefahren, wenn es dort nicht eine Sonderausstellung über meine Lieblingskünstlerin Frida Kahlo geben hätte.

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Klar haben wir uns auch das restliche Museum angeschaut. Es ist die größte Sammlung von Dalí’s Werken außerhalb Europas und zeigt mehr als 2.400 Arbeiten aus allen Schaffensphasen des spanischen Künstlers. Bilder in Öl, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien, Buchillustrationen, Drucke, Skulpturen.

Dalí und seine Frau Gala flohen Anfang der 1940er vor dem zweiten Weltkrieg in die USA und verbrachten acht Jahre dort. Das amerikanische Ehepaar A. Reynolds und Eleanor Morse sah 1942 eine Ausstellung Dalís in Cleveland, Ohio und war fasziniert von seinen Arbeiten. Sie erwarben nach und nach Werke Dalí’s und stellten sie in ihrem Haus aus. Als sie Mitte der 1970er Jahre verkündeten, dass sie die gesamte Sammlung spenden wollten, bewarb sich St. Petersburg im Sunshine State darum. Die Stadt erhielt den Zuschlag und 1982 eröffnete das Museum. 2011 zog es in ein neues Gebäude um, das mit der geodätischen Glaskuppel (Spitzname „The Enigma“), die aus einer massiven hurrikansicheren Betonwand herausbricht, selbst ein architektonisches Kunstwerk ist. Die Kuppel besteht aus über eintausend dreieckigen Glaspanelen und wird als Hommage an Dalí’s Kreativität und Innovationsfreude, gefeiert.

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Der Garten des Museums heißt Avant-garden und ist inspiriert von der heimischen Flora Floridas und von Dalí’s Faszination für die Natur in der Kunst. Steine sind außerdem ein wichtiger Bestandteil des Gartens, denn für Dalí – aufgewachsen an der felsigen Costa Brava – waren Steine außerordentlich bedeutsam für sein künstlerisches Schaffen.

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Das Gesamt-Ensemble aus fantastischer moderner Architektur und dem wunderschönen Garten, der zum Verweilen und Entdecken einlädt, macht „The Dalí“ zu einem ganz besonderen Museumserlebnis.

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Gibt es einen Weihnachtsmann?
 
Die achtjährige Virginia O’Hanlon schrieb 1897 einen Leserbrief an die „New York Sun“, um eine Antwort auf die ewige Kinderfrage „Gibt es einen Weihnachtsmann?“ zu bekommen. 

Die Sache war dem Chefredakteur so wichtig, dass er einen erfahrenen Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine Antwort für die Titelseite der Zeitung zu entwerfen. Der Text kam so gut an, dass er über ein halbes Jahrhundert alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit erschien. Bis die „Sun“ 1950 eingestellt wurde. 1977 übernahm die Welt am Sonntag diese Tradition.

Mein Vater las den Briefwechsel meinen Geschwistern und mir an einem Adventssonntag vor vielen Jahren vor. Als mein Sohn etwa so alt wie Virginia war, habe ich das auch getan. Nicht ohne feuchte Augen zu bekommen. 

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„Ich bin acht Jahre alt. Einige meiner Freunde sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ‚Sun‘ steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“

„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.

Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht. Aber was würde das schon beweisen?

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen –, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles.

Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.

„Ist das denn auch wahr?“, magst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia!

Dein Francis Church

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Im ehemaligen Regierungsbunker Ahrweiler

Psssst!! Streng geheim!! Nie wurde in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland unter höherer Geheimhaltung gebaut. Von 1960 – 1972 entstand im Ahrtal eine atombombensichere Bunkeranlage als Ausweichsitz für die deutsche Bundesregierung im Krisen- oder Verteidigungsfalle. Mitgliedern der zivilen Behörden der damaligen Bundeshauptstadt Bonn und Entscheidungsträger der Wirtschaft sollten von hier aus im Falle eines Atomkrieges die Funktionsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten.

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Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde der Bunker stillgelegt und zum größten Teil vollständig entkernt. Von dem einst 17 km langen unterirdischen Bauwerk ist heute nur noch ein 203 Meter langes Bunkerstück erhalten. Seit 2008 kann man dieses einzigartige Zeitzeugnis deutscher Geschichte mit einer geführten Bunker-Tour der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ besichtigen.

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Es ist eine Zeitreise in die 1960er Jahre. In den Räumlichkeiten wie dem Zimmer des Bundeskanzlers, des Bundespräsidenten, in Werkstätten, Küche, Friseursalon, Krankenstation, Feuerwehrraum, Druckerei oder Fernsehstudio stehen die Originalgegenstände. Ursprünglich gab es hier 936 Schlafräume und 897 Büros.

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Der Bunker ist ein reales Dokument des Kalten Krieges. 3000 Menschen sollten hier bei einem atomaren Ernstfall 30 Tage lang überleben. Und dann? Dazu habe ich ein interessantes Zitat im Netz gefunden:

„Obwohl der Regierungsbunker tatsächlich existiert hat, war er letztendlich doch immer mehr eine Idee als eine tatsächliche Lösung oder gar die Rettung im atomaren Ernstfall. Das Museum macht einem die Ausweglosigkeit eines atomaren Krieges auf eindringliche Weise bewusst. Es gäbe im Ernstfall kein Entrinnen: Diese anschauliche Verkörperung dieser Botschaft macht den Bunker zu einem Mahnmal des Friedens, an das es sich zu erinnern gilt.“

Jakob Breuer, Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte

Dem kann man wohl nichts mehr hinzufügen.

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„I’m Gump. Forrest Gump.“

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt“.

Eines der bekanntesten Zitate, die Forrest Gump alias Tom Hanks auf der berühmten Film-Bank raushaut.

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Wenige Filme bleiben einem so nachhaltig in Erinnerung wie diese wunderbar erzählte Geschichte um den geistig zurückgebliebenen, aber herzensguten Forrest Gump. Auf der Bank an einer Bushaltestelle in Savannah, Georgia erzählt er anderen Wartenden, die sich zufällig neben ihn setzen, seine Lebensgeschichte. Dabei macht er ganz nebenbei eine Zeitreise durch die jüngste amerikanische Geschichte.

Der Film kam 1994 als Drama und Romantik-Komödie in die Kinos. Für mich ist es eines der schönsten modernen Märchen der Filmgeschichte. Die berühmte Bank steht heute auf dem Studiogelände der Paramount Pictures in Hollywood, Los Angeles.

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„Meine Mama sagte immer, Wunder passieren an jedem Tag. Es gibt Leute, die glauben nicht daran. Aber es ist so.“ Hach, seufz!

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Cracking Art

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Riesige pinke Schnecken, die den Betrachter mit ihren großen Antennen einladen, sich mit Geist der Stadt zu verbinden. Orangene Wölfe, die über Kultur und Geschichte wachen. Eine Reihe bunter Pinguine, die jede Veränderung im Blick haben. Ein knallrotes Krokodil, das warnend am Ufer liegt. Frösche als Symbole für Metamorphose und die Verbindung von Wasser und Erde. Grell gelbe Erdmännchen als soziale kommunikative Wesen.

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Die Künstlergruppe „Cracking Art“ installiert seit 1993 abstrakte, extrem bunte Tiere in verschiedenen Größen in urbanen Räumen. Cracking bedeutet in die Brüche gehen und meint den Moment, in dem das Natürliche zum Künstlichen wird. Ziel der Künstler ist es, vor einer zunehmend künstlichen und anonymen Massenkultur, die den Kontakt zur Natur verliert, zu warnen. Die Tiere, die unerwartet im Stadtbild auftauchen, laden die vorbeigehenden Menschen ein, ihre Rolle innerhalb des urbanen Lebens zu überdenken.

Alle Objekte sind aus recyceltem Plastik. Durch den Recycling Prozess soll  dem Material seine schädliche Rolle für die Natur genommen und auf die Schutzwürdigkeit unserer Planeten hingewiesen werden.

Cracking Art hat weltweit Installationen realisiert. Mich haben die großen bunten Wesen in Ascona (Tessin) begeistert und zum Nachdenken angeregt.

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